Inhalt hinzufügen

2022-09-23 18:10:40 By : Ms. Amy Long

Die Stadt Lindau reagiert auf einen eventuell auftretenden Energieengpass und die steigenden Energiekosten im kommenden Winter. "Die berühmte Lindauer Hafenbeleuchtung wird ab heute nicht mehr leuchten", so Lindaus Oberbürgermeisterin Claudia Alfons in einer Pressemitteilung der Stadt. "Wir hoffen, dass diese sehr symbolträchtige Maßnahme, den Lindauer Hafen im Dunkel zu lassen, die Menschen zusätzlich aufrüttelt und zum Energiesparen motiviert." Demnach schaltet die Stadt nicht nur die Hafenbeleuchtung aus, sondern auch alle anderen Beleuchtungen an städtischen Gebäuden, wie am Rathaus, am Cavazzen, der Spielbank oder den Kirchen auf der Insel und in Oberreitnau.

Bereits im Juni 2022 hatte die Oberbürgermeisterin eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die Maßnahmen ausarbeiten soll, um den städtischen Energiebedarf um mindestens 20 Prozent zu reduzieren. "Wir sind uns darüber im Klaren, dass die städtischen Maßnahmen unbequem sind und nicht bei jedem auf Gegenliebe stoßen werden", so die Oberbürgermeisterin. Man müsse jetzt allerdings vorausschauend handeln und sparen, um einer Verschärfung der Situation mit noch drastischeren Maßnahmen vorzubeugen.

Zwei Stufen hat der Plan, den die Arbeitsgruppe entwickelt hat. Die Maßnahmen in Stufe 1 hat die Stadt Lindau bereits auf den Weg gebracht:

Darüber Hinaus will die Stadt ihren Bürgerinnen und Bürgern konkrete Energiespartipps geben, zum Beispiel auf den SocialMedia-Kanälen der Stadtwerke und der Stadt Lindau.

"Niemand kann vorhersagen, was uns in diesem Winter erwartet, das hängt von den weiteren politischen und energiewirtschaftlichen Entwicklungen ebenso wie von der Witterung ab", meint die Oberbürgermeisterin. Sollte sich die Situation an den Energiemärkten weiter verschärfen, kommen laut Stadt Lindau folgende Maßnahmen in Betracht:

Mit einem Appell richtet sich Oberbürgermeisterin Alfons an ihre Bürgerinnen und Bürger: "Natürlich ist es zermürbend und anstrengend, dass wir alle nach den Corona-Einschränkungen der letzten beiden Jahre nun nahtlos einen neuen Kraftakt zu bewältigen haben. Aber es hilft nicht zu hadern, wir müssen der Realität ins Auge sehen und wollen als Stadt gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern gut vorbereitet in diesen Winter gehen."

Melden Sie sich an, um diesen Inhalt mit «Gefällt mir» zu markieren.

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.